Tagebuch eines Traumtänzers

Samstag, 10. März 2012

When you can hear the silence speaking to you


Es ist halb Zwei in der Nacht und ich kann nicht schlafen.
Ich bin körperlich am Ende, doch meine Gedanken versagen.
Dabei wünsche ich mir nur ein Tag, an dem Alles mal gut geht.
Doch die Welt dreht sich viel zu schnell und ich muss dabei zusehen, 
obwohl jedes der scheiß Bilder in meinem Kopf mich jeden Abend fertig macht.
Und ich brauch nicht um Hilfe schreien, denn irgendwie ist keiner da wenn ich fall.

Denn wer ist heutzutage noch ehrlich?
Lieber bin ich verschlossen und lass keinen an mich ran.
Kein anderer kann mich kennen, Liebe und Hass gehen Hand in Hand.
Und meine ganze Angst kommt immer näher.
Die Depressionen werden immer mehr.
Ich geh meinen Weg auch wenn die Uhr sich gegen mich dreht.
Ich krieg alles nur so mit Ach und Krach unter Dach und Fach.
Das ist die Realität, doch...Ich hatte nur ein bisschen etwas anderes geplant.



Donnerstag, 2. Februar 2012

That moment when you wish you could just SLEEP.

"Du bist noch blasser als vor eine Woche. Gibt's einen Grund dafür?"
Ja. Einen Albtraum. Und der nennt sich Mein Leben. 
- Bisschen wenig Schlaf, geht schon.

"Wie fühlst du dich?"
Ich fühle mich unglaublich leer. Zwar atme ich, trinke und esse hin und wieder auch mal. Und schlafe sogar wenns gut läuft mehr als zwei bis drei Stunden in der Nacht. Aber ich fühle mich einfach nur leer im Inneren. 
- Passt schon.


"Wenn du reden.."
- Ist schon okay. 




Hin und wieder mag die Leere in mir es mein Kopf zu zerstören.
Malt mir einige Albträume, wie so viele viele Male.
Und dann ist Zeitlupe, alles was ich kenne brennt.
Langsam lauf Ich durch die Strassen, die Ich träume,
wie gelenkt von einem Fremden.
Und doch versuche Ich mich zu erkennen,
wo Ich bin, so als könnte Ich dadurch etwas beenden
Zeitlupe, Flammen steigen, Flammen fallen.
Wo Ich vorbei gehe, zerfällt die Welt zu staub.
Wenn Ich stehen bleibe... Ich auch.
Also liege ich da und frage mich wie oft ichs wohl hör.
Und denk das ist ein ganz besonderer mieser dieser Tage.
Es ist als ob die Leere immer weiß wann es nicht reinpasst.
Obwohl im Endeffekt stimmt es, es passt mir immer nicht.

Samstag, 24. Dezember 2011

Schlaflos.


Ich schliesse meine Augen und alles beginnt..
Überall in mir drin sind Bilder mit Stacheln, die mich zu überfallen beginnen.
Die Dunkelheit vor meinen Augen wird zu rauschen
und die Stille ist so laut, dass ich glaub, dass sie taub macht.
Diese Decke unter mir ist ein Nagelbett und jede Liegeposition,
die ich probiert hab war zu schlecht.
Jedes Ticken der Uhr hallt bis zum nächsten ticken.
Jetzt wünsch ich mir würde schwarz vor den Augen.
Ich mein zu hören wie sich die Bettdecke kräuselt.
Ich denk an morgen und stell fest es ist heute.
Ich mach das Licht an als wüsste ich nicht dass es nichts bringt,
als ich es lösche sehe ich Abdrücke während ich blinzel.

Der Zeiger springt - einmal geblinzelt und nicht gemerkt wie die Zeit verging.
Ich versuch diesen falschen Film hier auf "Stop" zu schalten,
und kann meine Augen weder offen noch geschlossen halten.
So spring ich hin und her zwischen Realität.
Irgendwo zwischen gerade eben und irgendwann im Leben.
In meinem Kopf rennt eine Katze im Kreis,
die sich versucht in ihren Schwanz zu beissen,
im Takt meiner Zeit, die ich noch schlafen dürfte, wenn ich nur schlafen könnte.
Wenn ich nur bisschen Ruhe vor mir selber haben könnte.
Diese Nächte sind unerträglich, ekelig , belastend.
So lang belagert von grell wacher Müdigkeit.

Ich träume, ich schlaf nicht.
Träum dass ich wach lieg.
Ich schlaf nicht und träume vom wach sein in der Nacht.

Sonntag, 13. November 2011

Einfach unperfekt

Ich wahre die Distanz, weil in der Nähe die Eisschicht zerspringt
Ich bin für oder wegen dieser Lichter hier blind.
Ich hasse diesen Egoisten, der Ich bin.
Gebe mich mit viel zu wenig zufrieden.
Spiel' meine Rolle in eurem kleinen Theater
Entweder absolutes Selbstvertrauen oder absolut kein Selbstvertrauen


Ich bin wer ich bin.
"Nimm mich so hin" sage ich zu mir selbst
Doch ich selbst hör' nicht hin, weil ich ziemlich selbstzerstörerisch bin.
Und plötzlich macht alles keinen Sinn mehr.
Meine Erinnerungen pfeifen ihre Hunde nicht zurück und sie beißen.

Jede meiner Sicherheiten, dann kann ich mich nicht mehr halten
Kippe Alkohol in meine Wunden, fress' ein paar Zigarettenschachteln.
Für ein paar Sekunden ist dann alles egal.
Und die Null bin nicht ich, sondern einfach 'ne Zahl


Wisst ihr was komisch ist?
Dass ich mir überleg', ob es nicht 'nen besseren Text gibt.
Ob es das schon ist, was hier steht.
Ob es bessere Worte gibt.
Gibt es 'ne Berechtigung für diesen Post?

Denn eigentlich bin Perfektionist und trotzdem bin ich so
Unperfekt.
Jeder kann meine Fehler sehen.
Einfach unperfekt.
Eine unlesbare DVD.
Und ich werde wohl nie verstehenwie mich so, irgendjemand jemals lieben kann.


Dienstag, 25. Oktober 2011

The Past cannot be changed, forgotten edited or erased. It only can be accepted

Die Vergangenheit ist ein klaffender Schlund.
Je mehr du vor ihr davon läufst, desto tiefer und schrecklicher wächst sie hinter dir an, der Abgrund dicht hinter deinen Fersen.
Die einzige Chance ist, sich umzudrehen und ihr zu begegnen.
Doch man kann nicht vor der Vergangenheit weglaufen.
Man rennt nur im Kreis. Bis man wieder in das gleiche Loch fällt, aus dem man entkommen wollte. Nur, dass es noch tiefer geworden ist.
Die Vergangenheit ist ein Puzzle, wie ein zerbrochener Spiegel.
Man setzt es zusammen, schneidet sich, das Bild verändert sich.
Und man selbst mit ihm.
Es kann dich zerstören. Wahnsinnig machen - Und befreien.
Die Vergangenheit holt dich schleichend ein.
Überall hört man bruchstückhafte Echos.
Wie eine schlechte Wiederholung.
Du hast jeden,der die Erinnerung weckt.
Selbst, wenn es nur in deinem Kopf ist.

Ich frage mich - Wie geht's weiter?
Sag' mir des - wohin es führen soll
Frag mich nicht - Ich weiß es auch nicht
Ich seh nur wo Ich stehe

Mittwoch, 5. Oktober 2011

This void...

Ich geh' durch Straßen, deren Ziel Ich nicht kenne.
Schau' in Gewitterwolken, blicke zurück, sehe meine Träume brennen
Wünschte ich könnte jetzt nochmal umkehr'n und Entscheidungen neu treffen.
Zum Beispiel nur ein falsches Wort zu 'nem unpassenden Moment,
dass 'ne Lavine lostritt und mein restliches Leben lenkt.
Dinge, die sich nicht mehr ändern lassen nicht mit einem "Tut mir leid.".
Der Frust daraus wird dann zu Hass und dann von mir ein Teil.
Fängt an mich zu fressen, lenkt dann meine Interessen.
Ich will raus aus meiner Haut, wie Wasserdampf aus'm Kessel.
Doch finde den Weg nicht, schau' in den Spiegel voll Ekel.
Frage mich "Ist das alles gewesen, ist das mein Leben?"  
Ich weiß es nicht, denn außer Leere ist da nix, nur Einsamkeit und Finsternis.
Gibt es kein Licht für mich? Nur ein bisschen zumindestens.
Ein Streichholz wär genug hier im Dunkeln.
Ich trampel 'ne Runde rum auf allem, woran ich glaub, bis sich das Ganze verwandelt in Rauch.



Donnerstag, 29. September 2011

"E" is for Empty.

Ein Herbstblatt auf dem Asphalt..
Nee, eigentlich nur ein Stückchen Dönerfleisch.
Diverse Tage alt, dahingerafft von der Zeit,
die grad im Eilschritt an mir vorbeizieht,
und mir zu ruft "Bis gleich!"
Weil lange schon Langeweile gelangweilt hat,
gammeln wir weiter vor gedimmten Licht um uns herum.
Nur der Müll, der sich das Jahr als Vergangenheit angesammelt hat.
Die Welt hebt langsam ab,
fliegt erste Klasse,
sucht die Kamikazelandebahn.
Ich bin irgendjemand, der mir ziemlich ähnlich ist
und mich aufführt in einer Zirkusshow.
Allein, nur mein Atem und mein Herzschlag wollen mir weiß machen, dass ich lebe.

Du willst wissen,wie ich mich fühle? Ich will wissen wie ich mich fülle!
Die Leere öffnet ihr gieriges Maul, sie frisst mich auf und ich bin unbeweglich.